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DIVERSITY, 3 Webseiten und warum generalistische Headhunter im Zeitalter des "HUMAN-Headhunting"​ gewinnen




Nein, ich werde nun nicht über die RAINBOW Parade schreiben und auch das Diversity Thema kennen wir alle seit Jahren. Es geht vielmehr um das Thema generalistisches Headhunting und warum diese Fähigkeit im Zeitalter des Menschlichen-Recruiting immer wichtiger wird.
Es gibt nur wenige Headhunter Firmen, die auf alle Arten von Positionen spezialisiert sind und keinen Branchenfokus haben, dennoch gibt es sie vereinzelt, weitab vom Mainstream.
Nach fast 20 Jahren Headhunting habe auch ich keinen speziellen Branchenfokus, da ich im Laufe der Jahre fast in jeder Industrie erfolgreich Kandidaten gesucht und Positionen besetzt habe, nach dem alten Spruch: „Go where the Money goes!“ und bin damit sogar sehr gut gefahren.
Nur 2 Sachen braucht man, um ein erfolgreicher Headhunter zu sein, neben der Fähigkeit zu verkaufen, ja es ist keine Hexerei, wie es uns oft von den Global Playern der Branche weisgemacht werden soll. Können Sie erfolgreich finden und gut mit Menschen umgehen, dann sind Sie ein Headhunter. Können Sie Keywords lesen und nur Positionen in Ihrer spezialisierten Branche besetzen, dann sind Sie ein Recruiter. Also ganz einfach.
Die Suche nach Kandidaten ist immer die Gleiche und danach geht es darum Menschen lesen zu können und dabei hilft es, wenn man Freunde und Bekannte aus allen Schichten und Berufen hat.
Wer das von sich behaupten kann, hat schon 50% des HR Gens in sich, da er sich mit Menschen gut versteht, völlig egal ob Automechaniker, Reinigungskraft, Priester, Banker, CEO, Arzt, Pornostar, IT-Developer, Hausmeister oder Rentner.
Auch geht es darum Menschen ab zu holen, nicht vom Bahnhof 😉, nein, sondern aus Ihrer bunten Welt, die man etwas verstehen muss und deswegen habe ich bei BREADHUNTERnun 3 verschiedene Webseiten, für 3 verschiedene Zielgruppen.
Eigentlich nichts Neues, wenn Sie aus dem Marketing kommen und die Aktivitäten von HubSpot die letzten 6 Jahre etwas verfolgt haben. Weil Recruiting auch Sales und Marketing ist, beißt sich hier die Schlange wieder in den eigenen Schwanz, wie beim Amulett der ‚Unendlichen Geschichte‘ von Michael Ende.
Sie müssen also die Kandidaten abholen und die Kunden auch und das geht am besten, wenn man sich Ihrer Sprache bedient und eben auch Vertrauen über eine Ihnen bekannte Welt auf der Webseite schafft. Wenn Sie im Sales Arbeiten, wissen Sie das, dass Sie zB. immer einen Bauhelm im Auto haben, wenn Sie zu Kunden auf die Baustelle Fahren und den Anzug nur zu Bank Kunden anziehen. Dann versteht man sich gleich besser… 😉, als wenn Sie diese Attribute umgekehrt benutzen.
Bei meinen 3 neuen Webseiten sieht das nun so aus und ja ich weiß eigentlich sollte man eine einheitliche CI haben, aber meine CI ist das LOGO und die Diversität, Punkt.
1.      Webseite für Startups und Gen X,Y,Z > www.breadhunter.at

2.      Webseite für Business Professionals, GenX und Baby Boomer > www.bread-hunter.com

3.      Webseite für Internationale Business Leute und Book Smarts(das sind die, die gerne Lesen!), die etwas generisch angehaucht sind, GenX und BabyBoomer > www.breadhunter.org
Natürlich kenne ich das Business-Bauchladen-Argument, aber wenn wir mit Menschen zu tun haben im HR, und das sollten wir als Headhunter, so sind diese auch bunt und menschlich und spezialisierte 1-0 Denker eher langweilige Roboter, deswegen schadet die Vielseitigkeit nicht im Headhunting.
Jetzt ist die Zeit dafür, wo doch alle von Aufbruchstimmung sprechen und das neue HR Mantra „HUMAN“ ist, wo wir neue Wege im Recruiting(ja auch gerade der Personalberatung) gehen sollten, denn letztendlich ist es das Ergebnis, das zählt und nicht die Vorurteile oder selbstauferlegte Regeln von Branchenspezialisierungen, die eigentlich nur vorgeschobene Gründe der Individualisierung sind im Haifischbecken der Headhunter.
Wenn Sie mir nun immer noch nicht Glauben, dann sehen Sie sich mal diese Liste meiner erfolgreichen Besetzungen aus den letzten 8 Jahren Headhunting an. Sie ist eigentlich ein weiterer Beweis dafür, dass das Such-Gen und die Menschlichkeit im Headhunting ausschlaggebend sind, auch wenn diese Aussage nun viele Personalberater, Kunden und Headhunter nicht gerne hören, denn das Märchen der Spezialisierung wird in unserer Branche seit Jahrzehnten unreflektiert von einer zur nächsten Generation weitergegeben.
Es mag in Zeiten ohne Internet gestimmt haben, da man sich nicht so leicht mit Menschen aus allen Branchen vernetzen konnte, aber spätestens seit 2003 sollte das kein Problem mehr sein.
Vereinfachen Sie also Ihr HR-Denken und Ihren Recruiting Prozess, indem Sie nur auf diese 2 Dinge achten:
1.      Die SUCHE(Fleiß, Gefühl & Ausdauer)
2.      Den MENSCHEN(Intuition, Menschlichkeit & Erfahrung mit Menschen)
…und Sie werden sehen, wie einfach Headhunting sein kann in Zeiten der Reizüberflutung.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende!
Thomas Zahlten

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