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Das Ende der Meinungsfreiheit - der Kuschelzoo Social Media im Griff von Political Correctness und Hysterie



Wir steuern immer mehr auf ein Ende der Meinungsfreiheit, die eigentlich Vielfalt und Anregung bedeutet, hin, denn man sieht wie man sich schnell mit einer etwas anderen Meinung, den Hass von ca. 3% der Personen, die ein Kommentar lesen zuziehen kann und das geht so.
Stein des Anstosses war, um es kurz zu benennen ein Schwulenwitz auf einer Webseite der GSA, eines kleinen, deutschen Speaker Clubs aus München. Ein sich veerletzt fühlendes Speakermitglied machte daraufhin ein Video und schrieb einen offenen Brief in dem er seinen Austritt aus dieser Vereinigung ankündigte und natürlich beleidigt die Öffentlichkeit einweihte, indem er alles auf LinkedIn postete. Früher hätten wir das unter uns ausgemacht, ohne gleich die Crowd um Hilfe zu rufen und einen riesen Wirbel zu veranstalten, aber heutzutage, wird eben gleich auf Social Media hysterisch herumgebrüllt und das ist besonders erfolgreich, wenn es um den Graubereich der political correctness geht, sowie Themen wie LGBT, Flüchtlinge oder Rechtsextreeme. Dann empören sich alle und schlagen gemeinsam verbal auf diejenigen ein, die eine andere Meinung haben, als der Mainstream, die Dinge einfach nur differenzierter sehen oder genervt sind vom ständigen sich diskriminiert fühlen und rumgejammer. Der es wagt das zu äußern, ist sich eines Shitstorms sicher, weil die breite Masse nicht mehr in die Tiefe geht bzw. Dingen auf den Grund oder zuerst darüber nachdenkt, bevor auf Social Media gebrüllt wird..
Diejenigen die Diversity für sich beanspruchen, sind gerne am intolerantesten, was Meinugsvielfalt angeht und es wird aus einer Mücke ein Elefant mit viel heißer Luft.
Der zweite Punkt der mich an Social Media stört, ist das zwar viel ge-LIKED wird, aber verhältnismäßig wenig kommentiert. In diesem Fall hatten wir bis gestern ca. 2.500 LIKES und 75.000 Ansichten, aber nur ca. 250 Kommentare.
Das heißt also: 3% haben ge-Liked, 0,3 % Kommentiert von 75.000 Ansichten.
Ist das Repräsentativ? Macht das Sinn? An den LIKES sieht man zwar, dass jemand zustimmt, aber man weiss nicht, ob er nur will, dass es seine Follower sehen, ob er es wirklich gut findet oder ob er es dumm findet und seine Follower auf den Unfug durch das LIKE hinweisen will. Es gibt als 3 Möglichkeiten, bzw. wenn man es genau nimmt bei LinkedIn nun 5 Arten zu LIKEN, die etwas Diffferenzieren, trotzdem bleiben die erstgenannten 3 Optionen weiterhin bestehen.
Ein Kommentar hingegen macht schon mehr Sinn, weil eine Meinung wiedergegeben wird, was sich jedoch wenige heutzutage Trauen, um nicht an zu ecken oder einen Shitstorm zu riskieren. An diesem Beispiel sehen wir gut, dass sich eigentlich nur ca. 0,3 % überhaupt getraut haben, eine Meinung zu schreiben und von diesen 0,3% sind dann nochmal 80% nur Lobeshymnen oder Zustimmungsbekundungen mit dem Gekränkten, weil heutzutage ist es ja auch schick, sich via Social Media per one-click-like, für Schwule, Unterdrückte und Ungereichtigkeit auszudrücken, um dann bequem weiter zu arbeiten mit einem kleinen Depamin-Kick im Blut und dem Gefühl etwas gutes getan zu haben, zur Arbeit zurück zu kehren.
Heisse Diskussionen sind heutzutage nicht mehr erlaubt, und wer die eigene Meinung kund tut, ist schnell ein HATER. Dieser Begriff ist die kapitulierte Antwort einer Generation, die nicht argumentieren gelernt hat und dann, wenn sie nicht mehr weiterkommt, den anderen als HATER beschimpft. Kritik ist im Netz heutzutage = HASS und political incorrect, also zu vermeiden. Wir sollen alle lieber Kuscheln, positiv Denken und ja nicht Streiten. Es sollen Lösungen her, aber bitte ohne hitzige Diskussionen und Analysen. Diese entstehen aber eigentlich erst dadurch und befruchten die grauen Zellen, dann um zu guten Lösungen zu kommen. Das kommt eigentlich Verblödung gleich, denn es wurde seit mindestens 3.000 Jahren wild diskutiert, bei den alten Griechen, in Rom, zur Renaissance oder zur Zeit der Aufklärung. Es ist eine menschliche Tugend, die nicht durch kuscheln, generischen Pauschalantworten(wie langweilig!) und den LIKE Knopf drücken ersetzt werden kann.
Natürlich ist auch klar, dass man sich nicht mit, sorry, "Arschloch" beschimpfen soll in Diskussionen, aber Argumente und etwas Sarkasmus darf schon mal dabei sein und bringt den Pfeffer in die Diskussion. Diskussionen sind geistige Kämpfe und kein Gruppenkuscheln mit political correctem Tänzchen. Wer dazu nicht fähig ist und zu schwach, der sollte an sich und seinem Köpfchen arbeiten, anstatt die andere Partei unter Generalverdacht zu stellen und Atombomben wie homophob oder Nazi zu werfen, die völlig an den Haaren herbeigezogen sind.
Die Gesellschaft ist heutzutage verweichlicht und verschreckt, das heisst es gibt 2 große Lager, die die nur kuscheln wollen und die die sich nicht trauen und lieber angepasst mitschwimmen, um nicht die Karriere zu riskieren, wenn man eine andere Meinung hat und diese äußert. Generell trifft man immer weniger, spannende Menschen mit einer wirklichen, reflektierten Meinung, die auch differenzieren, der Mainstream ist doch für alles und gegen alles, wie es ihm gerade in den Kram passt. Bisschen Umweltaktivist, aber auch schön in den Urlaub auf die Seychellen fliegen, das neuste Smartphone haben und die Kinder mit dem SUV in die Schule fahren. Das Pipi-Langstrumpf Prinziep regiert seit mindestens 7 Jahren und wir machen uns die Welt, wie Sie uns gefällt. Wer uns darauf aufmerksam macht, der ist ein HATER oder Troll, weil wir uns als Erwachsene nicht mehr sagen lassen wollen, was Recht und Unrecht ist. Würden wir uns bewußt sein, je mehr wir wisssen, desto mehr wissen wir, was wir nicht wissen, würde dieses Problem nicht entstehen.
Ich finde Probleme sollten immer direkt untereinander ausgemacht werden, als in Social Media um Hilfe zu schreien, wo sich schnell 2 Lager bilden, die recht gut die aktuelle Gesellschaft wiederspiegeln und trotzdem völlig unrepräsentativ sind, denn es sind nur ein paar gerade Online, wenige kommentieren und sind relevant, wie im obigen Beispiel nur ca. 0,3%. Diese 0,3% sehen sich aber im Recht, während es den anderen 99,7% völlig egal ist, worum es geht.
Um sich selbst ein Bild zu machen, habe ich nochmals meine Kommentare diser Aktion hier unten angehängt, die zu einer riesigen Hysterie führten, aber auch zu vielen, positiven Profilbesuchen bei mir und einem Zuwachs von 300% in 48 Stunden. ;-) Klar polarisieren Sie, aber sollen Sie ja auch, weil polarisieren hilft bei der Entscheidungsfindung und Sondierung für einen Kompromiss letzendlich, denn wir brauchen gute Entscheidungen, keinen weichgespühlten Einheitsbrei.

Meine Kommentare vom 31.07. und 01.08.2019: - entscheiden Sie selbst, was davon geht und was nicht, ich bin mir aber sicher, dass nüchtern bewertet, ohne Hysterie, vieles ins Schwarze trifft, nur braucht die Wahrheit einen Mutigen, der sie ausspricht und auch mal alleine gegen generische Hysterie relativiert oder aufzeigt, wenn Aktionen nichts bringen oder sich Oper in Täter verwandeln indem Sie an die Öffentlichkeit gehen und dort Zustimmung als Opfer suchen.
Ohne Social Media hätte man früher telefoniert oder geredet, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Die Presse hätte selektiert, was sie druckt, was nicht relevant ist und wer eine Plattform bekommt. Heute wird erst gebrüllt, jeder sendet unreflektiert, macht Panik und Wirbel dann erst wird gedacht und sich an einen Tisch gesetzt.
Der Beginn, eine provokante Antwort auf einen generischen Post, der nur auf öffentliches Anprangern abziehlte und die Masse(Shitstorm) als Waffe nutzt. Das private Gespräch wäre sicherlich der bessere Weg gewesen, als die Social Media Atombombe zu zünden, zumal das Thema nur um gekränkte Befindlichkeiten kreist.
☕️🍩 na denen hast es ja voll krass gezeigt jetzt.😼 und nun? - das wird das Problem trotzdem nicht lösen und ich glaube die Welt hat wichtigere Probleme gerade. Warum schlagt ihr nicht mit Hetero-Witzen zurück, anstatt immer gleich beleidigt zu sein...? Als aufgeklärter Mensch sollte man eh darüber stehen, anstatt Mimosenhaftes Verhalten mit Konsequenzen an den Tag zu legen, das eigentlich Kapitulation gleicht. Die GSA wird der Austritt nicht jucken, aber für die Fan-Boys hier war das nen cooler Schritt. Na dann...
Erst muss man ordentlich diskutieren bevor man dann zur Lösung kommt, aber die Diskussionen finden wegen Hater-Panik und Zensur gar nicht mehr statt, dass sollten Sie mit 68er Erfahrung eigentlich wissen, wenn sie etwas zurück denken, was in den 60ern und 70er diskutiert wurde. Die Lösung ist die Conclusio nach einer langen, hitzigen Diskussion, Abkürzungen gibt es nicht, auch wenn alle nur die Lösung und Kuscheln wollen, weil Streiten verpönt ist und gute Argumente selten, aber genau das ist das Problem an der ganzen Sache. Außerdem löst man hier auf LinkedIn keine Probleme, das ist Unterhaltung und Spass wie Facebook, mehr nicht. Hier findet 99% Zustimmung statt und 1% mal was anderes, aber das scheint niemanden zu stören und hat nichts mit Diskussion zu tun, sondern mit Gruppen-LIKEN für den Weltfrieden und anders denkende gemeinsam (die weg vom Mainstream denken) ins Abseits zu stellen, da kann man nur noch polemisieren.
Na dann hat die GSA nun wohl einen Speaker mit 4.000 Followern auf LinkedIn weniger, die Frage ist wer von beiden ist bedeutender oder sind beide nur Kreisliga? Ich dachte immer Speaker haben mindestens 50.000 oder 100.000 Follower, aber wenn das so ist, habe ja sogar ich gute Chancen Speaker zu werden und bin in Followern gerechnet wie 4,5 Speaker... 👍🏻🎉🎊🍾🥂🤓😉
Sicher ist das nicht einfach. Ich kenne 2 Arten von Homosexuellen , die genialen Künstler und Unternehmer, die ständig machen und gut drauf sind und die, die seit 20 Jahren herumjammern und sich diskriminiert fühlen jede Sekunde. Erstere sind mir lieber und diese Meinung wird man ja noch vertreten können oder? Positive Macher sind nunmal feine Gesellen 😉
Was haben zB. Personalberatungen für ein Wertesystem, die den Research die Hauptarbeit zum Hungerlohn machen lassen, während die Berater heiße Luft ihren Kunden verkaufen, künstlich die Honorare hochhalten und den Löwenanteil einstreichen...? ;-) - Was haben wir im Westen(Komfortzone) uns über Werte aufzuregen, wo wir doch Jahrhunderte die Welt ausgebeutet haben und uns nun wundern, wenn China zur Weltmacht wird , weil es Deutschland verschlafen hat? Wir haben momentan viel zu viel Doppelmoral im Business und selbsternannte Moralapostel, die sich aufregen, obwohl sie selbst Teil des Systems/Problems sind. Ich würde sagen 90% der LinkedIn Kommentare sind nur Platitüden und dem eigenen Dopamin Kick geschuldet. Kurz mal aufregen, Dampf ablassen, "Furzen", zufrieden zurücklehnen(Welt gerettet) und weiter gehts im System. Fühlt sich doch irgendwie geil an, oder? ;-) Das Buch kann ich noch empfehlen und bitte die Kritik nicht persönlich nehmen: https://shop.falter.at/detail/9783832183882
Wer lacht wenn ein Araber einen Witz über einen Juden macht?
Beide, weil jeder mal Teil des Witzes ist und keiner deswegen gleich beleidigt ist. Aber genau das ist seit Jahren der Fall in dieser Diskussion, weil bei Schwulenwitzen hört der Spass auf und man ist homophob, dabei habe ich genug schwule Freunde, denen das völlig wurscht ist und die auch die heteros aufziehen. Die warnende Vergangenheits Keule zieht auch nicht mehr, weil es wird seit 60 Jahren gewarnt und wird sich nicht nochmal wiederholen, was damals schleckliches passiert ist. Eher neigen wir gerade zum Faschismus, wenn jemand eine andere Meinung als der Mainstream hat, wie man auch an dieser Diskussion gut sieht, denn ich habe mich da hineingewagt, was die breite Masse, die gar keine Meinung hat, lieber umgeht, weil sonst wäre diese Diskussion das LinkedIn Tagesthema mit 400 Mio. Likes und Followern, aber hier sind wir bei 2000 vielleicht, wenn überhaupt, ein kleines Dorf eschauffiert sich. ;-) Es ist zu viel Emotion und Drama in der ganzen Diskussion und mimosenhafte Befindlichkeiten. Firmen gelten auch schon als homophob, wenn Sie ihr Logo nicht Rainbow-Farben einfärben am Pride Day.
Ich erachte das hier als Test, denn an sieht gut wie die vermeintlich Toleranten jemanden der anderer Meinung ist, niedermachen. Hier melden sich sowieso nur die Fanboys zu Wort, den Rest interessier das gar nicht, sowie zu Relevanz und Überheblichkeit. Meine Freunde sei es Juden, Araber oder aus anderen Kulturen können alle über sich selbst lachen, wer aber Schwulenwitze macht ist homophob oder ein hater und genau das ist das Problem heutzutage. Es wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. 😉
I grew up with Monty Python & British black Humor and there were a lot of jokes about everyone: Gays, Military, Lesbians, Disabled, Muslims, Christians, Jews, Buddhists, Business Men, Vegetarians, etc pp. But the weak society today don’t get it and starts hysterical rumors from nothing, seeing racism, discrimination & homophobia everywhere, anytime. Being offended & hysteric has become a daily program, running to mommy or building a lobby against people with another mindset on socialmedia, which is not the mainstream opinion. This here shows perfect the armada of political correctness fighters living in an easy ‚peace & love‘ 🦄🌈🌞⭐️🌙💫☀️lala Land parallel Universe. 🤷🏻‍♂️😂🥳 You should all come down, have a beer and relax it’s 2019 and a free world, where even big corporations change their logo 🌈 colored on pride day. (Yes, I do know Amnesty international...) So don’t create a problem from nothing. If you would have a global mindset, you would also check the Arabic, Chinese, Russian, African, Indian, etc pp point of view regarding this topic, which has also a right to exist, but this might be to complicated for your easy cheesy worldview.

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